Autogenes Training

Das Autogene Training nach J. H. Schultz ist ein übendes Verfahren und darauf ausgerichtet, dass Sie sich selbst in einen Zustand der Ruhe und Entspannung versetzen können. Spezielle Formeln bieten Ihnen die Möglichkeit, in den Entspannungsmodus umzuschalten. Dieser wird in der Regel von Gefühlen der Schwere und Wärme begleitet. Die Atemtätigkeit kann sich regulieren.




Neben den beiden Grundübungen der Wärme und Schwere gibt es noch weitere Übungen wie z. B. die Konzentration
auf die Herztätigkeit und die Regulierung der  Atemtätigkeit, dazu die so genannten Stirnkühle- und  Sonnengeflechts-Übungen. Um die gewünschten Effekte zu erhalten, sollten diese Verfahren über eine längere Zeit durchgeführt werden.


Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass ich, ganz egal welches Entspannungsverfahren ich gewählt habe, im Laufe der Zeit immer schneller in eine superschöne Entspannung abtauche. Besonders wohltuend ist, das Autogene Training mit einer Imagination, d. h. mit einer schönen Phantasiereise, abzurunden.


   


Autogenes Training ist hilfreich bei:

 

  Belastungen durch Schmerzzustände
 
körperlichen und psychischen Erschöpfungszuständenund Belastungen
  Leistungs- und Verhaltensschwierigkeiten
  Nervosität und innerer Anspannung
  Persönlichkeitsproblemen hinsichtlich Selbstbestimmung und Selbstkontrolle
  psychosomatischen Beschwerden


Es kann nicht angewendet bei:


  Einnahme von starken Medikamenten
  mangelnder Fähigkeit zur Konzentration
  massiven Herz- und Atembeschwerden
  schweren psychischen Störungsbildern z. B. akuten Psychosen
    wie z. B. Schizophrenie