Imaginationsverfahren

 

Imagination wird seit Hunderten von Jahren erfolgreich angewendet. Als Imagination bezeichnet man Prozesse, bei denen auf der Vorstellungsebene realitätsnahe Wahrnehmungen mit unterschiedlichen Sinnesqualitäten (z. B. Szenen, Bilder, Farben, Geräusche oder Gerüche) erzeugt werden, ohne dass reale Reize von außen vorhanden sind. Allein durch die jeweilige imaginierte Wahrnehmung ist es möglich, bestimmte Gefühle auszulösen.

 


Wir kennen dies aus eigener Erfahrung: Wenn wir ein Buch lesen, berührt uns das Geschehen in unserer Wahrnehmung oft wesentlich mehr als ein Film. Denn in unserem Kopfkino wählen wir unbewusst die passenden Ausschmückungen, unser individuelles Ambiente dazu. Da ist jeder einzelne sein eigener Regisseur.


   


Imagination wird verwendet:


  neue Bewältigungsstrategien zu entdecken
  Erkrankungssymptome (wie z. B. Schmerzen, Dauerton bei Tinnitus) zu lindern
  die Motivation zum Erreichen von Veränderungszielen zu steigern
  stressige und angstauslösende Situationen mit gutem Ausgang durchzuspielen
  um unerwünschte Verhaltensweisen abzubauen
  das Wohlbefinden und die positive Energie zu erhöhen

 

 

Kombiniert mit anderen Entspannungstechniken wie z. B. Autogenes Training oder Hypnose, bietet dieses Verfahren ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten.