Tiefenentspannung und Trance


Die Begriffe Tiefenentspannung bzw. Vorstellungsübungen verwende ich sehr gerne bei Kindern. Kinder können ihre Aufmerksamkeit und motorische Ruhe meistens nur kurzfristig kontrollieren und schwingen oft zwischen entspannt und wach oder nicht-entspannt hin und her. Auch bei Erwachsenen gibt es verschiedene Entspannungs- bzw. Trancetiefen. Diese können während einer Hypnose oder einem anderen Entspannungsverfahren mehrfach wechseln.


Schon allein der Begriff Hypnose kann unterschiedliche Gefühle auslösen. Die einen haben Angst, total willenlos zu sein und intime Geheimnisse preiszugeben. Die anderen sind durchaus neugierig und finden das Thema sehr interessant.


Zu Ihrer Beruhigung: Während der Hypnose bzw. Tiefenentspannung würden Sie sofort realisieren, falls ich etwas gegen Ihren Willen anleiten würde. Sie nehmen nur das an, was Sie auch bei vollem Bewusstsein zulassen würden. Deshalb kommen Sie auch nur in Trance, wenn Sie Vertrauen haben und dies auch zulassen.


Wir bewegen uns täglich in Zuständen der Trance. Etwa vor dem Einschlafen, wenn unser Tagesablauf vor unseren Augen abläuft, oder kurz nach dem Aufwachen. Manchmal starren wir gedankenverloren auf einen Punkt. Wir verrichten Tätigkeiten ganz automatisch und können uns dann nicht mehr erinnern, wie bzw. ob wir diese ausgeführt haben. Kinder scheinen manchmal geistesabwesend zu sein. Dies alles sind tranceähnliche Zustände. Unsere Gedanken scheinen sich zu verselbständigen.


Ich liebe dieses Gefühl, in dem es keinen Raum und keine Zeit gibt. Tiefentspannt und doch wach, zwischen mentaler Entspannung und entspannter Wachheit.