Kinder und Jugendliche


Kinder und Jugendliche liegen mir persönlich besonders am Herzen. Sie haben noch ihr ganzes Leben vor sich, ihre Persönlichkeit ist noch im Wachstum.


Eine Vielzahl der Kinder steht heute unter enormen Stress. Das zeigt sich an Symptomen von Bauchweh über Kopfweh und Schlafstörungen bis hin zu ungewöhnlich häufiger Übelkeit. Es gibt zahlreiche Symptome der Überforderung. Insbesondere Versagensängste können unseren Kindern sehr zusetzen. Der Druck ist enorm.


Je schneller Ängste und andere psychische Auffälligkeiten behandelt werden, umso leichter können sie sich wieder auflösen. Das heißt nicht, dass alles gleich pathologisiert werden sollte. Manche Verhaltensweisen und Ängste lösen sich von selbst in Wohlgefallen auf. Vieles gehört zu unserer ganz normalen Entwicklung. Einfühlsame Begleitung kann freilich auch hier helfen, den Verarbeitungsprozess zu beschleunigen.


Sollte es in die Selbstverletzungs- und Selbstgefährdungsschiene fallen (darunter verstehe ich Ritzen, Auffälligkeiten beim Essverhalten sowie erhöhte Risikobereitschaft, die eigene Gesundheit und/oder die der anderen zu gefährden, etwa in Form von Drogen-, Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit), oder sich ausgeprägte Ängste zeigen, die weit über ein natürliches Maß hinausgehen, dann sollte man sich nicht scheuen, genauer hinzuschauen und  ggf. schnellstmöglich therapeutische Hilfe zu suchen.


Die Pubertät ist sicherlich für alle Beteiligten eine anspruchsvolle und enorm kräfteraubende bzw. grenzensprengende Zeit. Die Jugendlichen müssen sich von ihren Eltern abgrenzen und brauchen doch gleichzeitig eine tragende Familienstruktur. Die Persönlichkeit, aber leider auch Persönlichkeitsstörungen festigen sich in dieser Lebensphase.