Die Trauer


Trauer gehört zu unserem Leben. Es gibt vielfältige Anlässe zum Trauern, aber auch genauso viele Arten, mit Trauer umzugehen. Ich denke, dass jeder Anlass gerechtfertigt ist – und auch jede Art von Bewältigungsstrategie - solange uns diese hilft, nicht dauerhaft angewendet wird und vor allem nicht in Selbstzerstörung mündet.


Ohne Abschied ist kein Neuanfang möglich! Die Trauer um ein geliebtes Tier kann genauso stark sein wie die um einen Menschen. Der Tod, das Ende einer Beziehung, eine schwere Krankheit der Verlust des Arbeitsplatzes, Wegfall des Lebenszieles - all dies kann uns aus unserer Lebensbahn werfen.


Manche Menschen verlieren sich in der Trauer und werden depressiv, andere lassen sie nicht zu und erkranken dadurch möglicherweise sogar körperlich.


Die Trauer sucht sich ihren Weg, sie will gesehen und gewürdigt, bearbeitet und integriert werden.


Es existiert auch Trauer über Themen, die sozial nicht anerkannt sind, z. B um ein ungelebtes Leben,
eine Sehnsucht, einen unerreichbaren Menschen, Kinderlosigkeit, das Schwinden der Attraktivität u.v.m. Auch diese Trauer hat ihre Berechtigung und sollte bearbeitet werden. Denn der daraus resultierende seelische Schmerz
kann unerträglich werden. Da meine Arbeit der Schweigepflicht untersteht, können Sie dieses Thema in einem
geschützten Rahmen aufarbeiten.